Rechtsordnung

Aus VBL-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Allgemeines

Die Rechtsordnung (RO) des DVV regelt die Gerichtsbarkeit der VBL in Angelegenheiten des Spielverkehrs. Vereine, die ein Rechtsverfahren gegen Entscheidungen der VBL-Spielleitung oder gegen andere Vereine anstreben, sind aufgefordert, die DVV-Rechtsordnung gründlich zu studieren.

Wichtigste Regelungen für Lizenzligen im Überblick

Für welche Streitfragen ist die Verbandsgerichtsbarkeit zuständig?

  • Verbandsgerichtsbarkeit ist zuständig für Streitgkeiten
    • in Lizenzierungsangelegenheiten
    • im Spielverkehr, z.B. Spielwertungen, Ordnungsstrafen u.a.
    • sonstige Entscheidungen des VBL-Vorstands und der VBL-Spielleitung im Spielbetrieb

Wer entscheidet über die strittigen Fragen?

  • Ausgeübt wird die Verbandsgerichtsbarkeit
    • in erster Instanz durch Lizenzliga-Spruchkammer (löst die Spruchkammern Nord und Süd ab)
    • in zweiter Instanz durch das DVV-Verbandsgericht
  • Die Lizenzliga-Spruchkammer entscheidet durch einen Einzelrichter.

Wie wird ein Verfahren vor der Verbandsgerichtsbarkeit eingeleitet?

  • Antragsberechtigt sind grundsätzlich nur Vereine der VBL, i.d.R. vertreten durch den Teammanager. Das Gericht kann im Zweifelsfall eine besondere Vertretungsvollmacht anfordern.
  • Der Antrag muss spätestens drei Tage (ACHTUNG: verkürzte Frist in Lizenzligen) nach Bekanntwerden der antragsbegründenden Tatsachen bzw. Zugang der beschwerenden Entscheidung gestellt werden.
  • Der Antrag auf Einleitung eines Verfahrens ist in fünffacher Ausfertigung unter Darlegung der Tatsachen und Beweismittel und Beifügung des Einzahlungsbeleges an das VBL-Center zu senden. Das VBL-Center übernimmt die Weiterleitung an die Mitglieder der Verbandsgerichtsbarkeit. Der Antrag sollte zur Verfahrensbeschleunigung vorab per E-Mail an info@volleyball-bundesliga.de gesendet werden. Weitere Unterlagen und Stellungnahmen im Hauptverfahren werden i.d.R. anschließend nach Anordnung durch das Gericht ausschließlich per E-Mail ausgetauscht.
  • Gebühr und Auslagenpauschale sind innerhalb der Frist auf das Konto der VBL einzuzahlen.

Welche Kosten fallen bei einem Verfahren an?

  • Die Gebühr richtet sich nach dem Streitwert und beträgt in den Lizenzligen zwischen 100,00 und 2.000,00 Euro.
  • Zusätzlich ist eine Auslagenpauschale von 75,00 Euro zu zahlen.
  • Die Gebühren und Auslagen sind zunächst vom Antragsteller einzuzahlen und werden nach Abschluss des Verfahrens dem Unterlegenen auferlegt.

Wie läuft ein Berufungsverfahren gegen Entscheidungen der Lizenzliga-Spruchkammer ab?

  • Das Berufungsverfahren unterliegt grundsätzlich den gleichen regeln wie das Verfahren in erster Instanz.
  • Berufungen sind nicht gegen Geldstrafen bis zu 500,00 Euro zulässig.

Download